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Gerade Zähne für das ganze Leben

Schnellere, effektivere und schonendere Therapie für Kinder und Jugendliche


Gerade Zähne für das ganze Leben

Schnellere, effektivere und schonendere Therapie für Kinder und Jugendliche

Die Behandlung von Kindern erfordert viel Einfühlungsvermögen, Vertrauen und eine angenehme Praxisatmosphäre. Eine frühzeitige und regelmäßige Kontrolle ermöglicht es, den optimalen Zeitpunkt für den Beginn der Behandlung ganz individuell festzulegen, um wirkungsvoll auf die wachstumsbedingten Änderungen im Gebiss reagieren zu können.

Zähne und Kiefer von Kindern und Jugendlichen befinden sich in permanenter Entwicklung. Eine besonders kritische Zeit, in der Kontrollen durch den Kieferorthopäden und der Beginn einer Therapie sinnvoll und wichtig sind, ist die Phase des Zahnwechsels.

Frühbehandlung im Milchgebiss

Wir empfehlen die rechtzeitige Untersuchung auf Funktionstüchtigkeit des kindlichen Gebisses. Unregelmäßigkeiten im Milchgebiss manifestieren oft Probleme im bleibenden Gebiss. Bei einigen Zahnfehlstellungen empfiehlt es sich, bereits im Milchgebiss mit der Korrektur zu beginnen, um eine störungsfreie Gebissentwicklung zu gewährleisten.

Erste kieferorthopädische Kontrollen können ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sinnvoll sein, da sich in diesem Alter Fehlstellungen und Dysfunktionen erkennen lassen. In diesem Alter sind die Milchzähne komplett vorhanden. Es ist ratsam, schon bei einem Kleinkind mit einer kurzen Therapie einzugreifen, wenn ein Kind lispelt, länger am Daumen gelutscht hat oder lange einen Schnuller verwendet hat.

Gerade Zähne für das ganze Leben: Mit einer frühen, regulierenden Therapie ersparen Sie dem Kind später aufwendigere Maßnahmen.

Zu den häufigsten Maßnahmen der Frühbehandlung zählen:

  • das Abstellen von schlechten Angewohnheiten - sog. "Habits" - wie z.B. Daumenlutschen, Lippenbeißen, Zungenpressen
  • das Verschließen eines frontal offenen Bisses
  • die Korrektur eines Kreuzbisses sowohl im Seitenzahn- als auch im Frontzahnbereich
  • Offenhalten von Zahnlücken mit einem sog. Platzhalter, wenn ein Milchzahn vorzeitig verloren gegangen ist
  • ausgeprägtem Platzmangel durch einen zu kleinen Kiefer
  • überzählige Zähne
Kieferorthopädische Beratung in der Fachpraxis Gelnhausen

Behandlungen im Wechselgebiss

Behandlungen im Wechselgebiss
 
Die Übergangsphase, in der Milchzähne durch nachkommende, bleibende Zähne ersetzt werden, nennt man Wechselgebiss. Sind im Milchgebiss keine Besonderheiten aufgetreten, ist das ideale Alter für die erste kieferorthopädische Untersuchung das 8. bis 9. Lebensjahr. In dieser Phase erfolgen therapeutische Schritte in der Regel mit herausnehmbaren Zahnspangen wie Einzelplatten oder funktionskieferorthopädischen Apparaturen, wie z.B. einem Bionator.

Zu den häufigsten Maßnahmen zählen hierbei:

  • gekippte Zähne wieder in die Zahnreihe einordnen
  • Überstellung von einzelnen Zähnen, die im Kopf- oder Kreuzbiss stehen
  • Platz für die nachfolgenden Zähne schaffen
  • Korrekturen von Kieferfehlstellungen, wie beispielsweise dem Rückbiss


Wir können in einer ganzheitlich orientierten Kieferorthopädie den zu erwartenden pubertären Wachstumsschub mit der Entwicklung der Gesichtsknochen nutzen, um das ästhetische Erscheinungsbild zu optimieren.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Erste Kontrolle zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr möglich.
  • Frühbehandlungen werden individuell geplant.
  • Kostenübernahme abhängig von der KIG-Einstufung.
  • Behandlung erfolgt kindgerecht und wachstumsorientiert.

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft eine Zahnspangen-Behandlung bei Kindern ab?
Das hängt vom Alter ab. In der Übergangsphase vom Milch- zum bleibenden Zahn (Wechselgebiss) nutzen wir das natürliche Kieferwachstum. Die Behandlung erfolgt hier meist noch mit herausnehmbaren Zahnspangen, wie losen Einzelplatten oder sanften Apparaturen wie dem Bionator.
Mein Kind lutscht noch am Daumen – schadet das den Zähnen?
Ja, dauerhaftes Daumenlutschen oder die lange Nutzung eines Schnullers gehören zu den schlechten Angewohnheiten (sog. „Habits“), die zu einem offenen Biss oder Kreuzbiss führen können. Eine rechtzeitige Frühbehandlung im Milchgebiss hilft hier, spätere schwere Fehlstellungen zu verhindern.
Wann muss ich mit meinem Kind das erste Mal zum Kieferorthopäden?
Erste kieferorthopädische Kontrollen sind meist ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sinnvoll, um Fehlstellungen im Milchgebiss rechtzeitig zu erkennen. Gibt es keine Auffälligkeiten, ist das Alter von 8 bis 9 Jahren in der Phase des Zahnwechsels (Wechselgebiss) ideal für die erste Untersuchung.
Ab wann zahlt die Krankenkasse die Zahnspange für mein Kind?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Kinder und Jugendliche, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Das wird über die sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG-Stufen 3 bis 5) eingeteilt. Wir prüfen diese Einstufung direkt bei der ersten Untersuchung.
Wie kann man Zahnfehlstellungen bei Kindern vorbeugen?
Manche Kieferanomalien sind genetisch bedingt und unvermeidbar. Viele Fehlstellungen entstehen jedoch durch vermeidbare Angewohnheiten. Um Fehlentwicklungen vorzubeugen, sollten schädliche Gewohnheiten wie Daumenlutschen, die intensive Nutzung von Schnullern oder Nuckelflaschen spätestens nach dem dritten Lebensjahr abgewöhnt werden. Auch Mundatmung bei offenstehenden Lippen, ein falsches Schluckmuster (bei dem die Zunge gegen die Zähne presst) sowie Lippenbeißen sollten frühzeitig unterbunden werden.
Eine gründliche Mundhygiene und zahngesunde Ernährung swchützen vor frühzeitigem Milchzahnverlust.
Sind Schnuller und Daumenlutschen schädlich für die Zähne?
Ja, dauerhaftes Daumenlutschen oder intensives Schnullern über das dritte Lebensjahr hinaus schadet der Gebissentwicklung und kann zu einem „offenen Biss“ oder verformten Kieferknochen führen. Die Folgen sind häufig ausgeprägte Zahnfehlstellungen und damit einhergehende Sprachstörungen wie Lispeln.